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Kyudo bei der Turngemeinde in Berlin
Kyudo (Japanisches Bogenschießen) ist japanisch und bedeutet wörtlich "Bogenweg". Kyu ist Bogen und Do ist der Weg (durch das Leben). Gemeint ist das lebenslange Üben mit dem Bogen, das einen auf dem Weg durchs Leben begleitet. Auch heute noch kann man den Überlieferungen der japanischen Samurai folgen...
Schon in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt wurde in Japan mit dem asymmetrischen Bogen geschossen: oben lang - unten kurz. Das erforderte eine spezielle Schießtechnik, um den Pfeil in das Ziel zu befördern. Im Mittelalter wurde die Schießtechnik für verschiedene Zwecke optimiert: Schießen vom Pferd auf nahe Ziele, zu Fuß auf mittlere Distanz und sitzend auf große Entfernungen.
In Deutschland gibt es Kyudo seit 1969, in Berlin wurde der erste Kyudo-Verein 1977 gegründet. Wir bieten Kyudo seit 1995 an. Die Lernenden werden von unseren Trainern Thomas Baer (5. Dan) und Dagmar Baer (4. Dan) sowie unseren Übungsleitern Anne Gentes (3. Dan) und Stephan Borngässer (3. Dan) unterrichtet. Trainiert wird zweimal in der Woche. Darüber hinaus steht der Schießplatz auf dem TiB-Gelände an jedem Tag und zu jeder Zeit für das Üben offen. (Es wird gesagt, der Schießplatz der TiB sei der schönste in ganz Berlin...)
Anfänger können jederzeit beginnen. Zu Beginn sind weder Vorkenntnisse noch Ausrüstung erforderlich. Der Verein hilft seinen Mitgliedern bei der Beschaffung von Material.
Interessante Einblicke in das generelle und persönliche Selbstverständnis eines Kyudoka gewährt das Interview mit Vicente Voigt de Oliveira, einem langjährigen Mitglied der TiB-Kyudoka, das er dem Internet-Portal "Hobbymap.de" gab. Zum anzeigen des Interviews bitte hier klicken.
Weitere Informationen über die Sportart Kyudo erhalten Sie beim Deutschen Kyudo Bund.
