Turngemeinde in Berlin 1848 e.V.

Sportakrobatik

Sportakrobatik
Sportakrobatik-Abteilung

Trainingslager in Zielona Gora

28. Oktober 2009

Sportakrobatik_Gruppe

Großartiger TiB-Nachwuchs der Sportakrobaten

Zum Jahresende hatte der ESV Kirchmöser bei Brandenburg zu einem Weihnachtsturnier eingeladen. Das Turnier berücksichtigte sowohl die Leistungsbezogenheit als auch die breitensportliche Vielfalt. Das gab einigen Mitgliedern zusätzliche Startmöglichkeiten.

Wenn auch die Wettkampfbedingungen nicht in jeder Hinsicht optimal waren, so brachte er trotzdem eine gute Atmosphäre und Freude am Geschehen.

 

   
   

ber die guten Kontakte zu unseren polnischen Sportfreunden konnten die TiB-Akrobaten ihr Trainingslager wieder im polnischen Leistungszentrum für Trampolin, Tumbling und Sportakrobatik durchführen.

Obwohl die Ferien in diesem Jahr durch viele Ereignisse gedrängt regelrecht auf uns zugerast kamen, klappte alles recht gut. Anfangs gab es ein bisschen Aufregung, weil einige die Umgebung des Ostbahnhofs noch nicht so richtig kannten, aber letzten Endes fuhr der Zug nur von einem Gleis ab. Im Zug hatte sich alles gut getroffen und fuhr voller Erwartungen in Richtung Polen. Werner hatte das schwere Gepäck in seinem Auto und kam kurz vor der Zugankunft in Zielona Gora einschließlich Kleinbus unserer polnischen Freunde pünktlich am Bahnhof dort an.

Das Quartier, gleich am Hallenkomplex mit dran, wurde ordentlich in Beschlag genommen. Sofort hing ein Punkteplan für den Ordnungswettbewerb in den Zimmern. Oh, da gab’s die nächsten Tage manche Diskussionen. Es war wie eine Wertungsvergabe für eine Kürübung. Die Steigerungen in der Qualität von Tag zu Tag waren deutlich zu sehen.

Training gab es zweimal am Tage mit Ausnahmen. Einmal waren wir baden und schließlich mussten wir uns ja auch mal die Stadt ansehen. „Lody“ heißt das Eis auf Polnisch. Das war lecker und vor allem nicht fassbar preiswert.

Ja, und da gibt es in einem anderen Land auch viele Dinge zu sehen und auch zu kaufen, was es zu Haus, so denkt man, nicht so günstig gibt oder einfach mal anders ist.

Im Training konnten alle viel dazulernen. Salto vorwärts auf dem Trampolin war für alle, auch für die jüngsten kein Thema mehr. Da wurden auch schon andere Varianten probiert.

John hatte Spaß auf der Tumblingbahn und sprang nach einigen Versuchen in der Lauflonge Rondat – Flick-Flack – Doppelsalto frei. Jim machte das vorwärts im Trampolin.

Insgesamt waren viele Grundlagen angesagt, die ja viel Anstrengung in sich bergen.

Leider gab es auch kurzzeitig Kranke. Eva erwischte es zuerst mit Halsschmerzen und dem folgte einen Tag später Juliane. Das hieß für sie, das Training auszusetzen. Dank der guten polnischen Medikamente waren sie aber bald wieder auf den Beinen. Die Küche mit unserer polnischen Oma hatte schon einen guten Ruf vom letzten Jahr und den hielt sie mit Bravour. Jeder Suppenkasper hätte sich wohl hier selbst vergessen.

Am Abschlusstag kam natürlich auch eine kleine Auswertung mit einer Bestandsaufnahme an Kraft und Beweglichkeit. Hier zeigten sich die Jungen besonders stark, zumal sie in der Beweglichkeit den Mädchen dich auf den „Füßen“ waren. So gewann Jim vor John und Felix gefolgt von Lesley, Eva, Janine und Yamirah.

Den größten Sprung nach vorn hat wohl Felix gemacht, der ja noch nicht so lange dabei ist. Juliane musste leider zuschauen, da sie etwas Halsschmerzen hatte.

Bei der Zimmerwertung hatten auch die Jungen klar die Nase vorn. John gewann vor Jim und den beiden Mädchen Eva und Juliane beide auf Platz drei. Gefolgt wurden sie von Lesley, Felix und Yamirah. Alle erhielten kleine Preise für jeweils beide Wettbewerbe.

So gut wie die Hinfahrt klappte auch die Rückfahrt, die Janine hervorragend betreute.

Werner Hassepaß